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Das Freiberger Erzrevier
Diese Lagerstätte entstand im Zeitraum vor 300 bis 30
Millionen Jahren. Aus
geologischer Sicht umfasst das Freiberger Revier den
nordöstlichsten Teil des Gebirges. Die über 1000 Erz- und
Mineralgänge sind bergmännisch bis in 700m Tiefe aufgeschlossen.
Durch den unterschiedlichen Richtungsverlauf der Gänge entstand
ein Gangnetz mit sich kreuzenden Gängen. Wichtige Erze der
Lagerstätte sind: Bleiglanz, Zinkblende, Arsenkies, Schwefelkies
und Silbererze.
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Bergbaugeschichte
Ausgang der Entwicklung des Landes war die Entdeckung
silberhaltiger Erze durch fränkische und thüringische Siedler um
1168. Die bäuerliche Siedlung "Christiansdorf" wird zur
"Berghauptstadt" Freiberg. Aufgrund des Bergbauumfanges entsteht
in Freiberg ein Zentrum für Bergbaukunde, Geowissenschaften und
Hüttentechnik. Die 1765 gegründete Bergakademie führt für ihre
Studenten eine praktische Arbeit in den Bergwerken ein. Aus
Rentabilitätsgründen muss 1913 der Bergbau eingestellt werden.
Von 1937 bis 1969 erfolgt nochmals Bergbau auf die Erze der
Buntmetalle Blei, Zink und Kupfer.
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Das Lehr- und Forschungsbergwerk "Reiche Zeche" und "Alte
Elisabeth"
Die Bergakademie übernimmt 1919 das Grubenfeld der für seinen
Silberreichtum berühmten Himmelfahrt Fundgrube mit den seit dem
14. und 16. Jh. bekannten Gruben Reiche Zeche und Alte Elisabeth
als Lehrbergwerk. Hier erfolgt heute die fachspezifische
Ausbildung für Studenten.
>>> Schachtanlage Reiche Zeche
>>> Schachtanlage Alte Elisabeth
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Neben dieser vorrangigen Aufgabe ist das
Bergwerk allen zugänglich, die sich für die Lagerstätte und die
Montangeschichte interessieren.
Für diesen Besucherkreis wurde 1992 der Förderverein
"Himmelfahrt Fundgrube" Freiberg Sachsen e. V. geschaffen,
dessen Aufgabe unter anderem auch die touristische Erschließung
der Bergbaudenkmale ist.
>>> Chronik der "Himmelfahrt
Fundgrube" |
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